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  • "Deutscher Social Entrepreneurship Monitor" – Transparenz und Orientierung (2020/2021)


    Digitalisierung und demografischer Wandel, Erderwärmung oder die globale Pandemie sind nur einige der Treiber einer Transformation fast aller unserer Lebensbereiche. Wie wir diese Herausforderungen meistern und ob wir auch deren Chancen nutzen, wird von der Anpassungsfähigkeit, der Resilienz und den Innovationskräften unserer gesellschaftlichen Systeme abhängen – aber auch von der Kreativität und dem Gestaltungswillen der gesellschaftlichen Akteure.

    In vielen Bereichen geben mittlerweile Social Entrepreneurs bzw. Sozialunternehmen beachtliche Impulse für soziale Innovationen. Indem sie zeigen, dass sowohl gesellschaftliches Engagement und Unternehmertum als auch Gemeinwohlorientierung und wirtschaftliches Denken keine Widersprüche sein müssen, gewinnt Social Entrepreneurship in Politik, Wirtschaft wie Zivilgesellschaft zunehmend Anerkennung und quantitative wie qualitative Bedeutung.

    Der 2018 erstmals von SEND e. V. vorgelegte "Deutsche Social Entrepreneurship Monitor – DSEM" will dreierlei: Zum einen die wachsende Landschaft von Social Entrepreneurs bzw. Sozialunternehmen in Deutschland erfassen und beleuchten, Transparenz herstellen und schärfen, kategorisieren und thematisch einordnen helfen. Zum zweiten die politischen Entscheidungsträger darin unterstützen, die Rahmenbedingungen für Sozialunternehmen und Social Start-ups zu verbessern, Experimentierräume zu schaffen sowie eine nationale Strategie für soziale Innovationen zu entwickeln. Und nicht zuletzt will der DSEM Sozialunternehmen auch Vorbilder und Impulse liefern und damit die Möglichkeit geben, im besten Sinne voneinander zu lernen.

    Der 3. Deutsche Social Entrepreneurship Monitor wird von der Stiftung Wirtschaft Verstehen gemeinsam mit der SAP SE und der Bertelsmann Stiftung ermöglicht und soll im Frühjahr 2021 vorgelegt werden.