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Die Idee des YES! – Young Economic Summit ist es, Schülerinnen und Schülern eine gemeinsame Plattform und die notwendige inhaltliche und methodische Unterstützung zur Entwicklung von Lösungen von realen ökonomischen, gesellschaftlichen und ökologischen Problemstellungen bereit zu stellen. Junge Menschen sollen gemeinsam lernen, selbst Verantwortung zu übernehmen, Stimme der nächsten Generation zu sein und die globalen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft lösungsorientiert zu bearbeiten. Die Stiftung Wirtschaft Verstehen hat den "YES! – Young Economic Summit" in der Projektentwicklung beratend begleitet und unterstützt seitdem die Initiative bei der Umsetzung. 

Der "YES! – Young Economic Summit" wird von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft gemeinsam mit der Joachim Herz Stiftung unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries, jährlich durchgeführt. Wissenschaftliche Partner sind von Beginn an das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, seit 2017 auch das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und das German Institute of Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg sowie ab 2018 das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.

"Wir wollen, dass Schülerinnen und Schüler verstehen, wie Wirtschaft funktioniert und was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Gerade für Jugendliche, die sich dafür interessieren, wie wirtschaftliche Zusammenhänge gestaltet werden können, ist der Schülergipfel YES! ein tolles Angebot" (Andrea Pauline Martin, ehemalige Stv. Vorstandsvorsitzende der Joachim Herz Stiftung).  

Nach den erfolgreichen Schülerkongressen 2015 und 2016 mit Schülergruppen aus Schleswig-Holstein und Hamburg wird der "YES! – Young Economic Summit" seit 2017 bis 2019 kontinuierlich auf alle deutschen Bundesländer ausgeweitet: 2017 kamen erstmals Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und das Saarland hinzu, 2018 zusätzlich Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Für 2019 ist schließlich auch die Teilnahme von Schülergruppen aus Bayern, Sachsen und Thüringen vorgesehen. 


Der "YES! - Young Economic Summit 2018" wird am 27. und 28. September 2018 in Hamburg stattfinden. 


Anmeldungen für die Teilnahme am "YES! - Young Economic Summit 2019" sind ab sofort möglich unter www.young-economic-summit.org/mitmachen/


Im Rahmen des "YES! – Young Economic Summit 2017" am 28. und 29. September 2017 in Kiel präsentierten 14 Schülerteams aus 6 Bundesländern ihre "Lösungsvorschläge der nächsten Generation". Neben zahlreichen hochkarätigen Experten nahm auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther an der Veranstaltung teil. Die Preisverleihung durch Bundesministerin Brigitte Zypries fand am 8. November 2017 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin statt.


Der Schülerkongress "YES! – Young Economic Summit 2016" fand am 22. und 23. September 2016 ebenfalls in Kiel statt. Insgesamt diskutierten die 400 Teilnehmer an zwei Tagen über Themen wie Sharing Economy, Smart Cities, Curricular Economy und Sustainable Infrastructure. Die Lösungsvorschläge der 15 Schülergruppen aus Hamburg und Schleswig-Holstein reichten von einer neu organisierten Mülltrennung in Hotels über eine Smart Tram mit ergänzender App bis hin zu einer globalen E-Learning-Plattform. Zum ersten Mal präsentierte auch eine türkische Schule aus Istanbul den deutschen Schülergruppen und hochrangigen Experten ihre Ideen. Aus ganz Europa reisten die Experten aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft an, um mit den Schülergruppen deren Ideen zu diskutieren. Mit dabei waren u. a. Ministerpräsident Torsten Albig, der Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Vertreter der Europäischen Kommission. 


Am 12. und 13. Oktober 2015 hatte der "YES! – Young Economic Summit 2015" in Kiel seine Premiere. 15 Schülergruppen aus Schleswig-Holstein und Hamburg stellten während des Kongresses die von ihnen erarbeiteten Lösungsansätze globaler und gesellschaftlicher Herausforderungen der Öffentlichkeit und  internationalen Experten des zeitgleich stattfindenden Global Economic Symposium 2015 vor. In der Diskussion mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik – u. a. Ministerpräsident Torsten Albig – und Zivilgesellschaft konnten sie ihre Lösungsideen und ihren Blick auf globale Zusammenhänge schärfen, aber dabei auch erfahren, dass sie als junge Generation ihre eigene Zukunft und die ökonomische Realität eigenverantwortlich mitgestalten können – und müssen.