Die von der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung (HfGG) in Koblenz entwickelten „4FutureLabs“ sollen die junge Generation befähigen, alternative und vor allem wünschenswerte Zukünfte zu entwerfen, positive Gestaltungskräfte in der Gegenwart zu entdecken sowie daraus konkrete Handlungsschritte zu planen und zu realisieren. Dieses strategische Bildungsprogramm der HfGG basiert auf dem innovativen methodisch-didaktischen Fundament ‚Transformativen Lernens‘ und beinhaltet interaktive Formate unterschiedlicher Länge und mit verschiedenen inhaltlichen Schwerpunktsetzungen für die Zielgruppe von Schülerinnen und Schülern (SEK II) sowie ihren Lehrkräften. Thematisch wird dabei insbesondere nachhaltiges Wirtschaften in Zeiten komplexen ökologischen und sozialen Wandels fokussiert.
Ziel der 3-jährigen Förderkooperation zwischen der Stiftung Wirtschaft Verstehen und der HfGG ist es, skalierbare Bildungsformate zur Steigerung von Gestaltungs- und Zukunftskompetenzen junger Menschen zu entwickeln, welche auch im Verbundprojekt „Future Skills Journey“ des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft auf der Nationalen Bildungsplattform zugänglich gemacht werden sollen. Hierzu werden im Forschungs- und Impactkontext „Neue Ökonomische Bildung“ der HfGG sowohl 4Future-Labs für Schülerinnen und Schüler konzipiert und pilotiert, evaluiert und weiterentwickelt als auch Lehr-Lernmaterial für die Lehrkräftefortbildung erarbeitet.
Zum Auftakt des Deutschen Stiftungstages 2025 in Wiesbaden veranstalteten die Canopus Stiftung (Dr. Peter W. Heller), die Stiftung Wirtschaft Verstehen (Dr. Helga Hackenberg) und die Stiftung Hübner und Kennedy gGmbH (Hilde Weirich) am 21. Mai 2025 ein 4FutureLab „Stiftungen 2050 – Mut zur Zukunft“, in dem die Teilnehmenden kollaborativ positive Zukunftsvisionen für die Stiftungsarbeit entwerfen und daraus innovative Weichenstellungen für die Gegenwart ableiten konnten. Prof. Dr. Silja Graupe und Studierende ihrer Hochschule für Gesellschaftsgestaltung moderierten die unterschiedlichen Zukunftsentwürfe und Handlungsempfehlungen der ca. 100 Teilnehmenden.