„Internationale Vergleiche zeigen: Die finanzielle Bildung in Deutschland ist ausbaufähig. Vielen Menschen fehlt grundlegendes Wissen im Umgang mit Geld. Das führt nicht selten zu Fehlentscheidungen – bis hin zu Überschuldung und Privatinsolvenz. Gleichzeitig ist das Interesse junger Menschen an Finanzthemen groß. Online-Plattformen und Apps versprechen schnelle Renditen und scheinbar risikolose Investments, oft ohne ausreichende Einordnung der Risiken. Politische Initiativen, dem entgegenzuwirken, waren bislang nur begrenzt erfolgreich.“
Unter der Moderation von Sascha Hingst (rbb Inforadio) diskutierten Dr. Helga Hackenberg (Stiftung Wirtschaft Verstehen), Sandra Khalatbari (Bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Berlin) und Achim Oelgarth (Ostdeutscher Bankenverband) am 25. Februar 2026 grundsätzliche Fragestellungen: Warum bekommt man Vieles beigebracht, aber nicht, wie man einen Handyvertrag, einen Dispo-Kredit oder die „Buy-now-pay-later“-Falle ohne Bauchlandung überlebt? Sollten die Bundesländer mehr Verantwortung übernehmen? Ist ein eigenständiges Schulfach „Ökonomische Bildung“ wie z. B. in Baden-Württemberg die Lösung und wie könnte eine wirksame Wirtschafts- und Finanzbildung konkret aussehen?
Die spannende Diskussion ist als Podcast in der ARD-Audiothek verfügbar.

