Das Motto des Deutschen Stiftungstages 2026 in Hamburg lautet „Aus Freiheit handeln“. Wirtschafts- und Finanzbildung bedeutet Bildung zur Freiheit. Sie denkt Wirtschaft, Politik, Ökologie und Ethik zusammen und stärkt so die Selbstbestimmung der Menschen und ihre Fähigkeit zur demokratischen Teilhabe. Nur wer wirtschaftliche Prozesse versteht, kann diese mitgestalten und seine Freiheit bewusst und zum Wohle aller nutzen. Damit ist Ökonomische Bildung auch für viele Stiftungszwecke wie z. B. Jugendförderung, Persönlichkeitsentwicklung und -stärkung, Demokratieförderung oder Berufsorientierung hochrelevant.
In der interaktiven Session „Wirtschafts- und Finanzbildung für Chancengerechtigkeit und Demokratie“ der Stiftung Wirtschaft Verstehen und der Flossbach von Storch Stiftung im Rahmen des Deutschen Stiftungstages diskutieren am 20. Mai 2026 Experten aus Zivilgesellschaft, Politik und Praxis, wie Urteilskraft und Handlungskompetenz gefördert werden können, also die Fähigkeit, ökonomische Zusammenhänge zu durchdringen, Werte wie Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit oder Solidarität zu reflektieren und verantwortliche Entscheidungen zu treffen. Am Beispiel praktischer Bildungsinitiativen wird gezeigt, was außerschulische Partner und die Zivilgesellschaft beitragen können, um Allgemeinbildung zu modernisieren und zukunftstauglich zu gestalten.
Auf dem Panel wirken Jürgen Böhm (Staatssekretär im Bildungsministerium Sachsen-Anhalt), Tobias von der Heide (Staatssekretär im Bildungsministerium Schleswig-Holstein) und Amy Kirchhoff (Generalsekretärin der Bundesschülerkonferenz) mit – moderiert von Verena von Hugo (Vorständin der Flossbach von Storch Stiftung). Nach dem Fishbowl-Prinzip eingebunden werden Tobias Söhne (Prokurist “Zukunftstag”), Jacob Risse (Mit-Gründer “FunnyMoney”) und Sebastian Richter (Stv. Vorsitzender “Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland”).